Architektur

Tradition, neu interpretiert

Mit der Erstellung dieser markanten Wohn- und Gewerbebauten wird die heute noch bestehende städtebauliche Lücke an der Ecke Rudolfstrasse/Wülflingerstrasse geschlossen. Anstelle der Altliegenschaften Wülflingerstrasse 1 und 3, Rudolfstrasse 29, des Schulpavillons und des Parkplatzprovisoriums definieren die drei neuen Gebäudekörper die Hofrandbebauung.

Die zurückhaltend elegante Fassadengestaltung zeichnet sich durch den grossen Glasanteil, die horizontalen bzw. vertikalen Betonelemente sowie die geschosshohen Backsteinflächen aus. Der architektonische Ausdruck widerspiegelt den städtischen Ort. Das hellgraue Sichtmauerwerk aus handgeformten, dänischen Backsteinen ist eine Reminiszenz an die legendären Industriebauten aus dem letzten Jahrhundert, wie sie in Winterthur üblich waren.

In den drei Gebäudekörpern sind insgesamt 88 Wohnungen mit 2½ bis 5½ Zimmern und ca. 1350 m2 Nutzfläche für Büros oder Dienstleistungsbetriebe verfügbar. Das Wohnungsangebot reicht von der kompakten Studiowohnung bis zu überdurchschnittlich grossen Attikawohnungen mit grossen und sonnigen Terrassen. Die Grundrisse sämtlicher Wohnungen sind jeweils in der gesamten Gebäudetiefe angelegt und profitieren sowohl von viel Licht als auch vom ruhigen Innenhof. Die Büro- und Praxisflächen sind entlang der Rudolf- und der Wülflingerstrasse angeordnet und sind sehr gut erreichbar.

Die Erschliessung für die Fussgänger erfolgt von der Wülflinger- bzw. Rudolfstrasse. Für den individuellen Auto- und Veloverkehr steht eine Tiefgarage mit 124 Parkplätzen und Abstellmöglichkeiten für 170 Fahrräder zur Verfügung. Die Zufahrt erfolgt über die Eichgutstrasse.